Dienstag, 10. Mai 16 um 07:37 Alter: 2 Jahr(e)
Kategorie: Arbeitsgemeinschaften
Von: AG60plus Minden-Lübbecke

Treffen mit den Freunden und Freundinnen aus dem Migrationsbereich im Mindener Robert-Nußbaum-Haus


Der Vorsitzende Dieter Pohl bei der Begrüßung

Die Arbeitsgemeinschaft der SPD 60plus beim Kreisverband der SPD im Kreis Minden-Lübbecke hatte zu Gesprächen mit Mitbürgern und Freunden aus dem Bereich der Migration eingeladen.

Alle waren erfreut über den großen Teilnehmerkreis, insbesondere , dass viele jüngere Frauen und Männer dabei waren und es zu langen Diskussionen untereinander und miteinander kam. 

Dieter Pohl, der Vorsitzende der AG 60plus, erklärte seinen Dank an die Leiterin des Robert-Nußbaum-Hauses, Antje Schmidt, die wiederum erfreut war, über die Sitzung der SPD-Älteren im Haus!

Mit viel Beifall wurde auch Bernd Müller, Vorsitzender der AWO und Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat Minden begrüßt, der in seinen Begrüßungsworten seine Freude über die gemeinsame Veranstaltung deutlich machte.

Die Gäste waren aus mehreren MoscheeGemeinden des Kreisgebietes gekommen, u.a. aus Lübbecke, Espelkamp, Bad Oeynhausen und Minden.

Mehrere junge Frauen trugen Kopftuch und hatten kleine Kinder dabei! Das führte wiederum zu längeren Diskussionen und den Fragen , ob die Kopftücher zu Anfeindungen geführt hätten, was in den meisten Fällen verneint wurde.

Eine junge Frau und Mutter von drei Kindern erklärte dazu, dass sie beim Einzug in eine Wohnung im Mehrfamilienhaus zunächst argwöhnisch beäugt und auch etwas angefeindet wurde. Sie habe daraufhin bei vielen Mitbewohnern an der Wohnungstür geklingelt und zu einer Tasse Tee eingeladen. Das habe dazu geführt, dass nunmehr ein Gutes Miteinander herrsche und Gute Eintracht vorhanden sei.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen wurden Gemeinsamkeiten ausgetauscht und im Anschluss unternahm Frau Schmidt mit den Teilnehmern einen kurzen Rundgang durch Haus und Garten Das Haus bietet 73 Menschen ein wohnliches Zuhause mit vielfältigen Angeboten in den Bereichen Wohnen, Pflege, Begegnung, Bildung, Erholung und Geselligkeit.

Zusätzlich verfügt das Seniorenzentrum über sechs Kurzzeitpflegeplätze, die die Möglichkeit geben, einen pflegebedürftigen Angehörigen über einen kurzen Zeitraum betreuen zu lassen. Dieser Service entlastet vor allem im Urlaubs- oder Krankheitsfall

Alle waren zum Schluß der Meinung, dass Vorurteile nur beseitigt werden können, wenn man miteinander spricht und Vertrauen dadurch aufbaut!


 
SPD-Minden-Lübbecke
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